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Ylli Sallahi (l.) markiert den Ausgleich für den Karlsruher SC
Ylli Sallahi (l.) markiert den Ausgleich für den Karlsruher SC © Getty Images

Karlsruhe - Der Karlsruher SC kommt gegen den FSV Frankfurt nicht über ein Unentschieden hinaus und hängt damit weiter im grauen Mittelfeld der Tabelle fest.

Die Winterpause hat den Karlsruher SC offenbar aus dem Tritt gebracht. Nach zwei Siegen zum Ende des vergangenen Jahres mussten sich die Badener am 20. Spieltag gegen den Abstiegskandidaten FSV Frankfurt mit einem 1:1 (0:0) begnügen (Ergebnisse und Spielplan der Zweiten Liga).

Der KSC verpasste im ersten Pflichtspiel 2016 damit den Sprung in die obere Tabellenhälfte (Die Tabelle der Zweiten Liga).

"Frankfurt war sehr gut eingestellt, haben uns wenig Räume gelassen", sagte KSC-Coach Markus Kauczinski zu SPORT1. "Wir haben auch zu langsam gespielt und so kommen dann solche zähen Geschichten dabei heraus, da muss man dann auch mal mit einem Punkt leben können. Wir haben in der Rückrunde sieben Punkte geholt in drei Spielen."

Bayern-Gerüchte? "Da ist nichts dran"

Zu den Gerüchten er werde als Nachwuchsleiter zum FC Bayern gehen, meinte Kauczinski nur: "Das stimmt nicht. Den Käse aus München habe ich jetzt schon öfter gehört. Da ist nichts dran."

Er wisse "nicht genau", wo er in der neuen Saison Trainer wird. Kauczinski hatte in der Vorrunde verkündet, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim KSC nicht verlängern wird.

Tomas Oral sagte bei SPORT1: "Ich glaube das es nicht nur Wille, Leidenschaft und Überzeugung war, wir haben auch in der 1. Halbzeit auch gesehen, dass wir auch Lust hatten zu spielen."

KSC ohne Selbstvertrauen

Ylli Sallahi (72.) markierte am Sonntag den Ausgleich für die Hausherren und somit auch den Endstand, nachdem Lukas Gugganig (65.) die Hessen mit einem Freistoß in Führung geschossen hatte.

"Das heute war auf jeden Fall zu wenig. Heute war es glaube ich von vielen ein bisschen zu wenig", sagte Sallahi am SPORT1-Mikrofon.

Trotz des starken Jahresausklangs mit zwei Erfolgen strotzte der KSC zu Beginn aber keinesfalls vor Selbstvertrauen (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen).

Im Gegenteil: Die Frankfurter wurden erst spät unter Druck gesetzt und durften ihr Spiel nahezu ohne Gegenwehr aufbauen.

Wenig Chancen

Nach einer halben Stunde intensivierten die Gastgeber zwar ihre Anstrengungen, vor 12.839 Zuschauern im Wildpark blieb der harmlose Schuss von Dimitrios Diamantakos (45.) bis zur Pause aber die einzige Torchance.

Weitaus gefährlicher war zehn Minuten nach dem Seitenwechsel der Freistoß von Frankfurts Gugganig (55.), der aus 20 Metern die Latte traf.

Wenig später nahm Gugganig genauer Maß, die Führung hatte allerdings nur sieben Minuten Bestand.

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