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Trainer Ewald Lienen muss mit St. Pauli gegen RB Leipzig ran
Trainer Ewald Lienen muss mit St. Pauli gegen RB Leipzig ran © Getty Images

St. Paulis Trainer Ewald Lienen wirft RB Leipzig und Faschisten in einen Topf. Der Verein entschuldigt sich, Lienen selbst stellt seine Aussage allerdings nicht klar.

Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli hat RB Leipzig mit Faschisten in einen Topf geworfen.

Am Mittwoch stellte der Kiez-Klub sein spezielles Trikot für das Spiel am Freitag gegen Leipzig (ab 18.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKERHighlights ab 22.15 Uhr in Hattrick - 2. Bundesliga) vor. Zum Abschluss der Holocaust-Gedenktage wird auf St. Paulis Trikot stehen: "Kein Fußball den Faschisten."

St. Pauli entschuldigt sich

Bei der Vorstellung des Jersey wurde Lienen gefragt:  "Wären Bedingungen wie in Leipzig, also Geld ohne Ende, das Paradies auch für einen Trainer Lienen?"

Seine Antwort: "Wenn die Alternative wäre, den Fußball den Faschisten und dem Kommerz zu überlassen, verzichte ich gerne auf diese Möglichkeiten."

Der Verein entschuldigte sich später für Lienens Aussage: "Das sollte kein Angriff auf Leipzig sein. Das war von Ewald Lienen unglücklich formuliert", sagte Pressesprecher Christoph Pieper der Bild.

"Zwischen den Vereinen alles geregelt"

Auch Leipzigs Mediendirektor bestätigte dem Blatt die Entschuldigung der Hamburger: "St. Pauli hat sich umgehend gemeldet und versichert, dass Ewald Lienen mit seiner Aussage insgesamt die Zusammenhänge so nicht herstellen wollte sowie die explizite Wortwahl nicht uns galt. Und damit ist zwischen den Vereinen alles geregelt."

Von Lienen selbst gab es jedoch keine Entschuldigung.

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