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Ehsan Haji Safi vom FSV Frankfurt überwand Alexander Schwolow aus 48,5 Metern SC Freiburg
Ehsan Haji Safi vom FSV Frankfurt überwand Freiburgs Alexander Schwolow aus 48,5 Metern © Imago

Frankfurt am Main - Dank Joker Nils Petersen feiert der SC Freiburg einen großen Schritt im Aufstiegskampf. Gegner FSV Frankfurt hängt trotz eines irren Traumtores weiter unten fest.

Der SC Freiburg bleibt bei seiner Mission Bundesliga-Rückkehr auf Kurs:

Die Breisgauer feierten durch das 3:1 (1:0) beim abstiegsgefährdeten FSV Frankfurt ihren fünften Sieg in Folge und wahrten als Tabellenzweiter mit 53 Zählern ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den direkten Verfolger 1. FC Nürnberg (50). Trainer Christian Streich zu SPORT1: "Ich bin zufrieden. Gerade die erste Halbzeit und die Schlussphase waren gut."

Alle Highlights gibt es um 19 Uhr in Hattrick - die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Sechs Tage nach dem 2:1-Sieg im Gipfeltreffen mit Tabellenführer RB Leipzig trafen Florian Niederlechner (28.) und der eingewechselte Doppeltorschütze Nils Petersen (83./86., FE) für Freiburg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Streich: "Petersen ist keine Egomaschine wie viele andere, Ich bin dankbar dafür, dass die Jungs so einen Teamgeist leben, das ist überragend."

Haji Safi mit irrem Weitschuss-Tor

Der FSV, der durch einen irren Distanzschuss von Ehsan Haji Safi aus 48,5 Metern (55.) den zwischenzeitlichen Ausgleich geschafft hatte, kassierte bereits die neunte Pleite im Stadion am Bornheimer Hang und ist damit das heimschwächste Team der Liga.

Das gastgebende Team von Trainer Tomas Oral, der jüngst seinen Abschied zum Saisonende Richtung Karlsruhe bekannt gegeben hatte, begann mutig. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. (DATENCENTER: Tabelle)  

Joker Petersen mit der Entscheidung

Zunächst konnte FSV-Kapitän Manuel Konrad einen Schuss von Karim Guedé (20.) noch abfälschen. Acht Minuten später kam Konrad aber gegen Niederlechner zu spät, der eine Flanke von Mike Frantz verwertete.

Vincenzo Grifo hätte nach einer halben Stunde die Führung der Gäste ausbauen können, doch FSV-Keeper André Weis rettete. (SERVICE: Der LIVETICKER zum Nachlesen)

Nach dem Wechsel fiel der Ausgleich durch Haji Safi wie aus heiterem Himmel, wobei SC-Schlussmann Alexander Schwolow bei der Bogenlampe nicht gut aussah. Freiburg drängte auf den Sieg - und Petersen sorgte mit seinen Saisontreffern 17 und 18 für die Entscheidung.

Der Top-Torschütze der zweiten Liga zu SPORT1: "Wenn ich von Beginn an spielen kann, sage ich bestimmt nicht nein. Ich will immer Tore erzielen und wichtig für die Mannschaft sein. Ich bin froh, dass ich heute das Siegtor erzielen konnte."

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