vergrößern verkleinern
Duisburg hat nach dem Sieg über Union noch sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer © Imago

Duisburg - Der MSV dreht das Spiel gegen Union Berlin und schöpft wieder Hoffnung auf den Klassenverbleib. Der Ausgleich durch Iljutschenko ist etwas für Fußball-Feinschmecker.

Der MSV Duisburg hat seine minimale Chance auf den Klassenerhalt in der Zweiten Liga gewahrt.

Den Meiderichern gelang beim 2:1 (0:0) gegen Union Berlin nach zuvor neun Spielen ohne Sieg der erhoffte Befreiungsschlag. Nach dem dritten Spiel nacheinander ohne Niederlage hat der Tabellenletzte immerhin wieder Sichtkontakt zum rettenden Ufer hergestellt. (DATENCENTER: Tabelle)

 "In der zweiten Halbzeit nach einem Rückstand das Spiel noch zu drehen, ist wunderschön", sagte MSV-Trainer Ilja Grujew nach dem Abpfiff zu SPORT1. "Der Klassenerhalt wäre ein Wunder, aber wir glauben weiter an diese Geschichte. De Mannschaft hat in den letzten Spielen gezeigt, was sie für einen Charakter hat. Wenn wir unsere Chancen weiter so nutzen wie heute, dann sieht das gut aus für uns. Wir geben nicht auf"

Traumtor zum Ausgleich

Stanislaw Iljutschenko mit einem Traumtor in der 65. Minute und Nico Klotz 70. drehten mit den ersten Duisburger Heimtoren seit November innerhalb kürzester Zeit ein Spiel, in dem sich die Gäste bereits auf der Siegerstraße wähnten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

© SPORT1

Die Eisernen waren durch einen verwandelten Foulelfmeter von Torjäger Bobby Wood (61.) in Führung gegangen, den Rolf Feltscher gegen Christopher Quiring verursacht hatte. Für US-Nationalspieler Wood war es der 13. Saisontreffer und der achte in der Rückrunde. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Vor der Pause war Union das überlegene Team und hatte in der 19. Minute auch die beste Möglichkeit im ersten Durchgang. Nach einem Schuss von Christopher Trimmel landete der Ball aber auf der Latte. Sechs Minute später hatte Damir Kreilach nach einem Fehler von MSV-Torwart Michael Ratajczak ebenfalls eine gute Möglichkeit für die Gäste. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Duisburg steigert sich

Der MSV löste sich nach einer halben Stunde aus der Umklammerung und kam besser ins Spiel.

Vor 12.702 Zuschauern hatte der MSV nach der Pause durch Tó Mané in der 47. Minute die erste gute Gelegenheit und bestimmte auch in der Folgezeit das Geschehen. Die Hausherren ließen sich auch nicht von dem unglücklichen Gegentreffer aus dem Gleichgewicht bringen und landeten am Ende verdient ihren ersten Sieg seit dem 29. November vergangenen Jahres. 

Beste Duisburger waren Iljutschenko und Giorgi Chanturia. Bei Union ragten Trimmel und Wood heraus. 

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel