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SpVgg Greuther Fuerth v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga
SpVgg Greuther Fuerth v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga © Getty Images

Nach der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf brennen einigen Anhängern der Roten Teufel die Sicherungen durch. Die Chaoten attackieren Polizeibeamte am Kölner Hauptbahnhof.

Nach der 3:4-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf haben etwa 200 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern auf der Rückreise in die Pfalz im Kölner Hauptbahnhof randaliert und zwei Polizisten leicht verletzt.

Dies teilte ein Sprecher der Bundespolizei St. Augustin am Sonntagvormittag mit.

Am Samstag war nach ersten Schätzungen der Kölner Polizei zunächst von doppelt so vielen Randalierern die Rede gewesen.

Bahnhof zeitweise gesperrt

Die FCK-Anhänger warfen unter anderem Flaschen und griffen die Beamten mit Absperrstangen an, die sie auf einer Baustelle im Bahnhofsbereich entwendeten.

Eine genaue Größenordnung der Sachbeschädigungen wird nicht vor Montag erwartet. Die Deutsche Bahn hatte am Samstag explizit von "Vandalismus" gesprochen.

Der Kölner Hauptbahnhof musste zwischenzeitlich komplett gesperrt werden, da einige Chaoten auf die Gleise gesprungen waren.

Attacke gegen Zugbegleiter

Nachdem sich die Lage gegen 18 Uhr wieder beruhigt hatte, wurden die Randalierer mit einem Ersatzzug zunächst nach Koblenz ausgefahren.

"Nach der Ausfahrt aus dem Kölner Bahnhof ist alles weitgehend ruhig geblieben", sagte der Sprecher weiter.

Auch in Düsseldorf hatte es am Vormittag bereits Ärger mit den FCK-Anhängern gegeben, die im Bahnhof der Landeshauptstadt lautstark gepöbelt hatten und anschließend von der Polizei eingekesselt wurden.

Zudem hatten einige Gästefans in einem Regionalexpress den Zugbegleiter belästigt und dessen Dienstabteil in Beschlag genommen.

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