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RB Leipzig v Greuther Fuerth  - 2. Bundesliga
Die Red Bull Arena wurde erst im November 2004 eröffnet © Getty Images

Was SPORT1 bereits Anfang Februar berichtete wird konkreter. Gelingt RB Leipzig der Aufstieg in die Bundesliga wird ein neues Stadion ein Thema - unter bestimmten Voraussetzungen.

Zweitliga-Tabellenführer RB Leipzig treibt die Pläne für einen Stadion-Neubau voran.

Wie SPORT1 bereits Anfang Feburar berichtete, wird derzeit geprüft, ob die Red Bull Arena bei einem Aufstieg in die Bundesliga lediglich auf ein Fassungsvermögen von 57.000 ausgebaut wird, oder ein komplett neues Stadion in Auftrag gegeben wird.Laut Vorstandschef Oliver Mintzlaff soll in den kommenden acht Wochen eine Entscheidung fallen.

Der Klub hat gemeinsam mit Eigentümer und Unternehmer Michael Kölmel eine Machbarkeitsstudie für den Fall des Aufstiegs durchführen lassen. Zentrale Fragen sind dabei, ob das Fassungsvermögen nach einem Umbau ausreiche und ob sich die Verkehrsströme rund um das Stadion kontrollieren lassen.

Das neues Stadion solle laut der Leipziger Volkszeitung mehr als 80.000 Zuschauer fassen und in der Nähe der Neuen Messe oder des Flughafens erbaut werden. Aktuell ist aber ein Ausbau des zur WM 2006 umgebauten Stadions nach wie vor die favorisierte Option. "Mein persönlicher Wunsch ist, dass wir bleiben", erklärte Mintzlaff.

Sollte der Bundesliga-Aufstieg gelingen will man sich nach SPORT1-Informationen Anfang 2017 zusammensetzen und die Entwicklung des Zuschauerschnitts - aktuell liegt er bei knapp 29.000 - bewerten. Dann wird mit erster Priorität der Ausbau geprüft. "Sollten wir mal in der Bundesliga spielen, wird das Stadion wohl 17 Mal pro Saison ausverkauft sein", hatte Trainer Ralf Rangnick bereits vor einigen Monaten prophezeit.

Erst wenn abzusehen sein sollte, dass auch die erweiterten Kapazitäten bald an ihre Grenzen stoßen würden, wird eine eigene Arena nach Ende des Mietvertrags im Jahr 2020 ein Thema.

Mintzlaff erklärte zudem, dass bei einem Aufstieg im Sommer auch der Kader runderneuert werden solle. Bereits im vergangenen Jahr hatte es einen Umbruch gegeben. RB werde aber "nichts Verrücktes" machen.

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