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München - Paderborns Mittelfeldspieler Süleyman Koc zeigt bei SPORT1 wenig Verständnis für das Aus seines Trainers - und hofft, dass Effenberg "manchen Menschen den Mund stopft".

Süleymann Koc kann die Entlassung von Trainer Stefan Effenberg beim SC Paderborn nicht nachvollziehen.

"Fußball ist ein undankbares Geschäft", sagte der Mittelfeldspieler der Ostwestfalen zu SPORT1: "Und Trainer Effenberg hat alles getan, um uns Spieler zu verbessern. Er hat uns vieles in die Hand gegeben, aber man braucht eben mehr Zeit als Trainer bei einer Mannschaft, die nicht wirklich die Qualität aus der letzten Saison hat."

Die Zeit habe er "leider nicht bekommen", so Koc. "Ich finde es traurig, aber wir machen trotzdem weiter, um nicht abzusteigen."

"Er war immer für uns da"

Koc kritisierte derweil die Medien und zeigte sich genervt von den Turbulenzen in den vergangenen Monaten: "Die müssen ihn mal in Ruhe arbeiten lassen. Jeden zweiten Tag stand etwas über Herrn Effenberg in der Zeitung, wieso lassen sie ihn nicht in Ruhe, das nervt mich."

Der gebürtige Berliner bestätigte noch mal das gute Verhältnis zwischen der Mannschaft und Effenberg. "Es gab da keine Probleme, er war immer für uns da und hat uns geholfen", betonte der 26-Jährige. Probleme habe es nur "einmal im Trainingslager" gegeben, "aber da konnte Effenberg nichts dafür." (Penis-Affäre um den inzwischen suspendierten Stürmer Nick Proschwitz, d. Red.)

Koc glaubt weiter an den Trainer Effenberg. "Ich wünsche ihm alles alles Gute und bin mir sicher, dass er es als Profi-Trainer in einem großen Verein packen wird", sagte er. Und weiter: "Er hat es drauf und wird es jedem beweisen. Ich hoffe es, damit er manchen Menschen den Mund stopft, die hinter seinem Rücken falsch waren."

Die Freitagsspiele gibt es LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App. Highlights sehen Sie in Hattrick - Die 2. Bundesliga, ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1.

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