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Olaf Thon spricht in der Spieltaganalyse über die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter (r.) © SPORT1

Olaf Thon erklärt in der Telekom Spieltaganalyse, wie es zum Eklat um Jürgen Gjasula kommen konnte. Schiedsrichter Robert Schröder habe die Situation falsch bewertet.

Olaf Thon hat Schiedsrichter Robert Schröder für den Blackout von Jürgen Gjasula im Zweitliga-Spiel von Greuther Fürth gegen den VfL Bochum mit verantwortlich gemacht.

Der Fußball-Fachmann sprach in der Telekom Spieltaganalyse bei SPORT1 von einer Fehlentscheidung des Unparteiischen.

"Wenn der Schiedsrichter das das nötige Fingerspitzengefühl gehabt hätte, wäre nichts passiert", erklärte Thon.

Schröder hatte Gjasula in der Partie am Sonntag des Feldes verwiesen, nachdem dieser seinen Gegenspieler am Nacken gepackt hatte. Der Referee wertete dieses Verhalten als Tätlichkeit und zog die Rote Karte, laut Thon hätte aber auch eine Gelbe Karte wegen unsportlichen Verhaltens genügt.

Gjasula war nach dem unnötigen Platzverweis so aufgebracht, dass er den Schiedsrichter leicht schubste. Nun droht dem 30-Jährigen eine lange Sperre.

Es war nicht die einzige strittige Szene, die Thon zusammen mit dem früheren Trainer Jens Keller bewertete. 

Im Spiel von Herthas BSC gegen den FC Ingolstadt sei es, da waren sich beide Experten einig, ebenfalls zu einer entscheidenden Fehlentscheidung gekommen. Die Ingolstädter hatten ein Foul von Per Skjelbred an Dario Lezcano moniert, die Pfeife von Schiedsrichter Patrick Ittrich war jedoch stumm geblieben. Wenige Sekunden später erzielte Herha das 1:0.

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