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SV Sandhausen v Karlsruher SC - 2. Bundesliga
Denis Linsmayer hat von dem neuen Werbe-Deal gar nichts mitbekommen © Getty Images

Der SV Sandhausen sorgt für Aufsehen. Auf einer Bandenwerbung prangt seit Kurzem der Name eines benachbarten Bordells. SVS-Boss Jürgen Machmeier verteidigt den Werbe-Deal.

Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg hat der SV Sandhausen erstmals seinen neuen Werbepartner präsentiert.

Der aktuelle Tabellen-12. der 2. Bundesliga wirbt jetzt für das Eros-Center "Bienenstock" im benachbarten Heidelberg.

Erst vergangene Woche sei der Deal mit dem Bordell eingetütet worden. Bei der 2:0-Niederlage gegen die Franken tauchte die Reklame erstmals auf einer Drehbande im Hardtwaldstadion und auf einer halben Seite im Stadionheft auf.

Sandhausen-Präsident Jürgen Machmeier stellt klar: "Ein ganz seriöser Partner." Und fügt hinzu: "Für Alkohol und Zigaretten wird doch auch geworben." Überhaupt: Der "Bienenstock" mache schließlich auch etwas für die Umwelt. Die Einrichtung sei nämlich das weltweit erste "Öko-Bordell". Der Werbe-Deal mit dem SVS gilt zunächst bis zum Saisonende.

Die Spieler beinflusst der neue Werbepartner offenbar nicht. Mittelfeldmann Denis Linsmayer versichert: "Das haben wir gar nicht mitbekommen."

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