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Mathias Abel leitet im Moment die sportlichen Geschicke des FCK © Imago

Mathias Abel kritisiert die Arbeit des langjährigen Vorstandschefs des 1. FC Kaiserlautern. Der Ex-Profi wirft Kuntz schwerwiegenden Versäumnisse bei der Kaderplanung vor.

Mathias Abel hat seinen Vorgänger Stefan Kuntz scharf kritisiert.

Der kommissarische Sportvorstand des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern warf dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Versäumnisse bei der Kaderplanung vor.

"Überall gibt es Baustellen, die zu bearbeiten sind", erklärte der 34-Jährige in einem Interview mit dem SWR. Der ehemalige Profi des Traditionsvereins zeichnet für den sportlichen Bereich verantwortlich bis ein Nachfolger gefunden ist.

Lautern und Kuntz hatten sich vor kurzem vorzeitig getrennt, das Ende der Zusammenarbeit am Saisonende war schon länger beschlossene Sache. Abel soll nun zumindest vorübergehend die Weichen für die Zukunft stellen. Offenbar keine einfache Aufgabe, unter Kuntz seien viele Felder "nicht optimal bearbeitet worden und liegen brach."

Konkret wird Abel bei der Personalie Jean Zimmer. Es sei schade, dass mit dem 22-Jährigen wieder ein großes Talent den Verein verlasse. "Da wollen wir auch in Zukunft ein bisschen gegensteuern." Abel plant, die vielversprechendsten Youngster länger an den Verein binden. "Und falls wir in Zukunft ein Talent verlieren, dann nicht mit einer festen Ablöse sondern zu einem höheren Marktpreis", sagte Abel. Zimmer wechselt zum Bundesligist VfB Stuttgart.

Auch bei Chris Löwe, der den Verein ebenfalls im Sommr verlassen wird, seien laut Abel einige Dinge schief gelaufen. Löwe habe ihm erklärt, dass er ein halbes Jahr auf ein Angebot gewartet habe, das "warum auch immer nicht gekommen" sei.

Bei der Suche nach einem neuen Sportvorstand gab sich Abel dagegen optimistisch. Schon nach dem Spiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag könne eine Entscheidung fallen.

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