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1899 Hoffenheim v Hertha BSC Berlin - Bundesliga
Ralf Rangnick (l.) will einen Nachfolger bei RB Leipzig finden, der jünger als er selbst ist © Getty Images

Leipzigs Trainer spricht über die Trainersuche bei RB Leipzig und streicht den ehemaligen Gladbach-Coach von der Liste. Auch zu Ralph Hasenhüttl äußert sich Rangnick.

Die Liste der möglichen Trainerkandidaten bei RB Leipzig wird immer kleiner.

Nun sagte Noch-Trainer Ralf Rangnick dem ehemaligen Gladbacher Coach Lucien Favre ab. Die Trainer-Kandidaten seien "schon ein bisschen jünger als ich", sagte der 57-Jährige der dpa. Favre, der im Herbst bei der Borussia zurücktrat und seither ohne Job ist, ist bereits 58 Jahre alt.

Dass Rangnick selbst Leipzig ins mögliche erste Bundesligajahr führe, sei derzeit nicht vorgesehen. Aber: "Ich habe gelernt, im Profifußball nie etwas auszuschließen."

Hasenhüttl ein "interessanter Trainer"

Auch zum gehandelten Ralph Hasenhüttl, Trainer beim FC Ingolstadt, äußerte sich Rangnick. Der Österreicher "sei ein interessanter Trainer, das ist außer Frage." Allerdings hätten sich sowohl RB als auch Hasenhüttl nicht entschieden.

SPORT1 weiß: Der Präsident des FCI, Peter Jackwerth, will Hasenhüttl weiter unbedingt halten. "Wir sind nicht auf Trainersuche. So blöd das klingt, es gibt nichts zu vermelden", sagte er zu SPORT1.

Der Erfolgscoach der "Schanzer" würde die Herausforderung bei RB gerne annehmen, einerseits. Andererseits würde er aber - wenn die Klubverantwortlichen partout nicht abrücken von ihrer Position - auch das eine Jahr bis zum Vertragsende 2017 in Ingolstadt bleiben, ohne zu pokern.

Nach SPORT1-Informationen wird eine Entscheidung, ob Hasenhüttl das Vertragsangebot des FCI annimmt, nach dem Heimspiel gegen Hannover 96 fallen.

Leno vorerst kein Thema

Der Kreis der Trainerkandidaten bei Leipzig sei "ein ganz kleiner" geworden, in den nächsten drei bis vier Wochen wolle Rangnick einen Abschluss mit dem zukünftigen Trainer erzielen.

Was Nationaltorwart Bernd Leno angeht, äußerte Rangnick sich vieldeutig. Er habe auf der Torhüter-Position "momentan keine Überlegungen, was zu ändern." Leno verfügt im Sommer über eine Ausstiegsklausel und kann Bayer Leverkusen dadurch verlassen.

In Richtung RB? Er glaube zwar "nicht, dass es derzeit realistisch ist", sagte Rangnick, "das heißt aber nicht, dass es in vier, fünf Wochen auch so ist".

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