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Fortuna Duesseldorf v Union Berlin  - 2. Bundesliga
Norbert Düwel war von Juli 2014 bis August 2015 Cheftrainer bei Union Berlin © Getty Images

München - Im Gespräch mit SPORT1 begrüßt der ehemalige Berliner Trainer Norbert Düwel die Verpflichtung Jens Kellers. Er rät Keller aber, sich ein dickes Fell zuzulegen.

Der ehemalige Chefcoach Norbert Düwel begrüßt die Entscheidung der Verantwortlichen von Union Berlin, Jens Keller als neuen Cheftrainer zu verpflichten.

"Jens Keller ist eine gute Wahl. Union ist ein ambitionierter Verein mit großen Zielen und Keller ist ein erfahrener Trainer, der dort ein professionelles Umfeld vorfindet", sagt der 48-Jährige im Gespräch mit SPORT1. "Daher ist das eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung."

Düwel selbst war in der Saison 2014/2015 und zu Beginn der laufenden Spielzeit Trainer bei den Berlinern. In seiner Debütsaison führte er die Mannschaft nach einer schwierigen Anfangsphase auf den 7. Tabellenplatz. Am 31. August 2015 trennte sich der Verein von ihm.

"Selbstverständlich kann das funktionieren"

Keller und Union - das passt, meint Düwel. "Selbstverständlich kann das funktionieren. Es ist natürlich keine einfache Geschichte in Berlin zu arbeiten, denn die Begleitumstände mit den Medien und die Besonderheit der Strukturen sind eine Herausforderung, aber auch zu meiner Zeit hat das funktioniert. Wir haben damals eine gute Saison gespielt", sagt Düwel.

"Wenn die Mannschaft punktuell verstärkt wird, ist der nächste Schritt durchaus möglich. Das war auch der Ansatzpunkt damals", erklärt der ehemalige Union-Coach.

Auf Schalke musste Keller vom ersten Tag an mit viel Kritik leben. Das könnte auch bei Union auf ihn zukommen. "Keller muss in Berlin kritikfähig sein", so Düwel. "Es ist ein sehr schwieriges Pflaster, und da muss man ein dickes Fell haben. Und wenn er das auf Schalke hatte, dann sind das sehr gute Voraussetzungen."

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