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Christian Streich schimpft trotz der gewonnenen Zweitliga-Meisterschaft mit dem SC Freiburg
Christian Streich schimpft trotz der gewonnenen Zweitliga-Meisterschaft mit dem SC Freiburg © imago

Die Pfiffe gegen den frischgebackenen Meister der Zweiten Liga bringen den Coach auf der Pressekonferenz zur Weißglut. Der Sport-Club brauche "solche Leute nicht".

Letztes Heimspiel gewonnen, Meisterschale geholt - und dennoch war Christian Streich nach dem 2:0 seines SC Freiburg über den 1. FC Heidenheim auf 180.

Dass sich seine Spieler am Sonntag beim Stand von 0:0 nach einem Rückpass zum eigenen Torwart Pfiffe von den Tribünen anhören mussten, war für den Trainer schlichtweg nicht zu begreifen.

"Sowas habe ich noch nie erlebt. Solche Leute brauchen wir nicht im Stadion, die können zuhause bleiben", schimpfte der 50-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz.

"Maßlos verärgert"

Der Coach selbst hatte die Unmutsbekundungen im ersten Moment gar nicht mitbekommen, sondern war durch seine "geschockten" Profis darauf aufmerksam gemacht worden - für ihn ein Ding der Unmöglichkeit.

"Ich habe keine Lust auf Leute, die alles vermiesen. Ich dachte, ich höre nicht richtig und bin maßlos verärgert", erklärte er fassungslos.

Nach der Rückkehr in die Bundesliga werde es in der nächsten Saison sportlich schließlich nicht einfacher: "Wie soll das denn nächstes Jahr werden, wenn wir ein paar Spiele nicht gewinnen - gehen die Leute dann von der Tribüne?"

Streich beruhigte sich dann aber auch wieder und bedankte sich bei den "99 Prozent der Fans", die die Mannschaft vorbildlich unterstützt hätten.

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