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Vorstandschef Oliver Mintzlaff (l.) mit Sportdirektor und Trainer Ralf Rangnick
Vorstandschef Oliver Mintzlaff (l.) mit Sportdirektor und Trainer Ralf Rangnick © Getty Images

Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff weist Vorwürfe zurück, wonach sich sein Verein den Erfolg gekauft habe - stattdessen werde "jeder Euro" zwei Mal umgedreht.

RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach sich sein erst im Mai 2009 gegründeter Verein den Weg in die Bundesliga einfach erkauft habe.

"Wir diskutieren über jeden Euro, den wir ausgeben. Es ist ja nicht so, wie oft kolportiert wird, dass es bei uns wie bei Dagobert Duck einen großen Speicher gibt, der immer voll ist", sagte der 40-Jährige der dpa.

Und weiter: "Hier muss jeder - das erwarten Ralf Rangnick (Sportdirektor und Trainer; Anm. d. Red) und auch ich - wirklich sensibel mit den Ressourcen und dem Geld umgehen."

Die Mannschaft des Tabellenzweiten habe daher "eine ganz klare relativ saubere Gehaltsstruktur und daran wird sich auch nach einem möglichen Aufstieg in die Erste Liga nichts ändern".

Dass man zweistellige Millionenbeträge für Neuzugänge und Spielerberater ausgegeben habe, "diskutiert keiner weg", meinte Mintzlaff. Dennoch sei das Projekt nicht vom Geld angetrieben, sondern auf Nachhaltigkeit angelegt.

"Wir haben eine Mannschaft, die sich mit unserem Verein und unserem Weg absolut identifiziert - und hier steht sicherlich nicht das Monetäre im Vordergrund. Und wenn alle Vereine mal ihre Spielergehälter offenlegen würden, dann sind wir höchstwahrscheinlich nicht auf Rang eins in der Zweiten Liga", so der Klubchef weiter.

Mit einem Sieg gegen Karlsruher SC am Sonntag wären die Sachsen schon einen Spieltag vor dem Saisonende sicher aufgestiegen.

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