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FC Wuerzburger Kickers v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga
Der Treffer von Marcel Gaus reichte dem 1. FC Kaiserslautern nicht zum Sieg © Getty Images

Würzburg - Nach der Auftaktpleite startet Kaiserslautern in Würzburg verheißungsvoll. Doch ein Abwehrpatzer bringt den FCK um die drei Punkte. Tayfun Korkut hadert bei SPORT1.

Der 1. FC Kaiserslautern wartet weiter auf den ersten Saisonsieg in der Zweiten Liga.

Eine Woche nach der 0:4-Heimpleite gegen Hannover 96 konnten die Pfälzer beim 1:1 (1:1) bei den Würzburger Kickers erneut nur phasenweise überzeugen. (Ergebnisse und Spielplan)

Korkut hadert mit "gefühlter Niederlage"

"Das ist für uns letztendlich wie eine gefühlte Niederlage. Wenn man sich den Spielverlauf ansieht, hätte es nur einen Sieger geben sollen", haderte Lauterns Trainer Tayfun Korkut bei SPORT1 mit dem Unentschieden: "Letztlich ist das für die Leistung, die die Mannschaft heute abgeliefert hat, zu wenig für uns. Die Mannschaft hat sich einfach nicht belohnt. Das regt mich am meisten auf."

Beim Aufsteiger herrschte hingegen großer Jubel über den durchaus verdienten ersten Punktgewinn. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

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"Die Mannschaft hat sich reingebissen, hat in der zweiten Halbzeit alles rausgehauen und dann war es auch ein offenes Spiel", sagte Kickers-Coach Bernd Hollerbach bei SPORT1: "Man darf nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir haben vor zwei Jahren noch vor 300 Zuschauern gespielt. Jetzt ist das eine andere Nummer, jetzt haben wir 13.000 und das Stadion sieht ganz anders aus."

Weil schockt Lautern vor der Pause

Die Gäste gingen vor 12.087 Zuschauern in der 20. Minute durch einen Schuss von Mittelfeldspieler Marcel Gaus in Führung.

Für den Ausgleich sorgte Richard Weil Sekunden vor dem Pausenpfiff per Elfmeter, vorausgegangen war ein Foul von Christoph Moritz an Patrick Weihrauch. Lauterns Stipe Vucur hatte mit einem krassen Fehlpass in die Füße von Weihrauch die Situation eingeleitet. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Beide Teams scheuen letztes Risiko

Auch ohne den rotgesperrten Emanuel Taffertshofer waren die Franken für die Roten Teufel ein absolut ebenbürtiger Gegner. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Nach abwechslungsreichen ersten 45 Minuten verflachte die Partie nach dem Seitenwechsel zusehends. In der Schlussphase waren beide Mannschaften in erster Linie darauf aus, die Partie nicht durch einen individuellen Fehler noch zu verlieren.

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