vergrößernverkleinern
Osawe und Co. verpassen im Kellerduell gegen die Arminia den Befreiungsschlag

Kaiserslautern - Das Kellerduell in der 2. Bundesliga endet mit einem torlosen Remis. Die Arminia wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Der FCK beendet die Partie zu zehnt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Kellerduell der 2. Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst, die Situation in der Pfalz bleibt angespannt.

Gegen Arminia Bielefeld reichte es am achten Spieltag nur zu einem 0:0, das dem Lauterer Trainer Tayfun Korkut keine Ruhe verschaffen dürfte. (Der Ticker zum Nachlesen) Nach SPORT1-Informationen gedenkt Kaiserslautern aber nicht, Korkut zu entlassen. Der Trainer sei gegenwärtig kein Thema.

Mit nur vier erzielten Treffern und sechs Punkten belegt Kaiserslautern den Relegationsrang 16. Sogar noch einen Zähler weniger hat Bielefeld auf dem Konto, das aber immerhin die Rote Laterne an das neue Tabellenschlusslicht FC St. Pauli abgab. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

"Wir hatten heute drei, vier Riesenchancen und die Elfmetersituation", sagte Korkut bei SPORT1. "Und das gegen eine Mannschaft, die kompakt stand. So viele Großchancen wie wir vergeben, hat keine Mannschaft aus der 1., 2. oder 3. Liga."

FCK nutzt Chancen nicht

Korkut hatte vor der Partie trotz der angespannten Situation eine mutige Spielweise eingefordert. Tatsächlich erspielten sich die Roten Teufel vor 21.645 Zuschauern auch einige gute Chancen, aber zunächst Zoltan Stieber (11.) mit einem Pfostenschuss und dann Osayamen Osawe (25.) verpassten die Führung.

Auf der anderen Seite hielten sich die Gäste in der Offensive vornehmlich zurück. Flüssige Kombinationen besaßen Seltenheitswert, bis auf einen Kopfball von Kapitän Fabian Klos nach einer Ecke (19.) geriet der FCK auch deshalb nicht in Gefahr.

"Wir haben heute richtig gekämpft und wollten hinten gut stehen", sagte Bielefeld-Coach Rüdiger Rehm. "Das haben wir geschafft. Nach vorne wollten wir die ein oder andere gefährliche Situation nutzen. Da müssen wir einfach kaltschnäuziger werden."

Nach dem Seitenwechsel besaßen die Gastgeber weiter mehr Spielanteile, doch selbst die Hereinnahme frischer Offensivspieler erbrachte zunächst nicht den erhofften Erfolg. Häufig kämpften sich die Lauterer zwar bis in die gefährliche Zone vor, dort fanden sie gegen die dichte Abwehr der Bielefelder allerdings kein Rezept. (Die Statistik des Spiels)

Lauterns Marcel Gaus sah in der 70. Mintue die Gelb-Rote Karte.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel