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Die Spieler des VfB Stuttgart sind wegen des Feinstaubs besonders gefährdet © Getty Images

Forscher bringen den Abstieg des VfB Stuttgart mit der hohen Feinstaubbelastung in der Landeshauptstadt in Verbindung. Die höchsten Werte finden sich jedoch woanders.

Der Abstieg des VfB Stuttgart könnte laut deutschen Wissenschaftler mit der Umweltbelastung in der Schwabenmetropole zu tun haben.

Wie der Spiegel berichtet, beschäftigte sich eine Untersuchung des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit in Bonn mit der Feinstaubbelastung um die Bundesliga-Stadien. Demnach verglichen die Wissenschaftler die Werte mit den Leistungsdaten der Profis.

Feinstaub beeinflusst Leistung

Das Ergebnis: Je höher die Feinstaubbelastung desto mehr leidet die Leistung der Spieler, "nicht riesig aber signifikant". Denn die winzigen Teilchen gelangen in die Lunge und können dadurch die Atemfunktion beeinträchtigen. Das reduziere die Leistungsfähigkeit bei aktiven Menschen.

Um den Leistungsabfall zu dokumentieren, verglichen die Forscher die Genauigkeit der Pässe mit Daten des Umweltbundesamtes während der Partie. Sie kamen zu dem Schluss, dass mit zunehmender Feinstaubbelastung die Anzahl der Pässe abnehme.

Neben Stuttgart seien vor allem Absteiger Hannover 96 und Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV stark belastet. In München fanden die Forscher jedoch die höchsten Werte vor. Auf die Leistungen des FC Bayern München hat sich der Feinstaub also offenbar nicht ausgewirkt.

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