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1. FC Union Berlin v SG Dynamo Dresden - Second Bundesliga
Lumpi Lambertz jubelt zusammen mit dem Erich Berko © Getty Images

Nürnberg - Dynamo Dresden feiert am 18. Spieltag einen wichtigen Dreier in Nürnberg und hält auf Platz fünf Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Lumpi Lambertz erklärt die Erfolgsserie.

Dynamo Dresden hat Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen aufgenommen und dem 1. FC Nürnberg den Start in die Rückrunde der Zweiten Liga gründlich verdorben. Die Sachsen siegten nach einer cleveren und mannschaftlich geschlossenen Vorstellung bei lange enttäuschenden Franken mit 2:1 (1:0) (Ergebnisse und Spielplan).

Nürnberg ohne Burgstaller ernüchtert

Das erste Spiel ohne den zu Schalke 04 abgewanderten Torjäger Guido Burgstaller war für den Club offensiv wie defensiv überwiegend ernüchternd. Die Schwarz-Gelben liegen damit nur noch zwei Zähler hinter dem Aufstiegsrelegationsplatz drei, während Nürnberg im grauen Mittelfeld rangiert (Die Tabelle der Zweiten Liga)

"Wir haben Spaß am Fußball und wollen Erfolg haben. Es stimmt zur Zeit, es macht Bock", erklärt Mittelfeldspieler Andreas "Lumpi" Lambertz bei SPORT1 die Erfolgsserie der Dresdner.

Für den Dresdner Sieg war vor 35.984 Zuschauern Erich Berko maßgeblich verantwortlich. Der Flügelstürmer bereitete den Führungstreffer von Winter-Neuzugang Philip Heise (31.) vor und erhöhte nur 15 Sekunden nach Beginn der zweiten Halbzeit mit seinem ersten Saisontor auf 2:0.

Mühl trotz Tor unglücklich

Lucas Mühl (71.) gelang lediglich der Anschlusstreffer. Es war das 39. Spiel in Folge, in dem der Club mindestens ein Tor erzielte - Rekord. Das konnte den Torschützen aber auch nicht aufheitern. "Mir wäre es lieber gewesen wir hätten 0:0 gespielt und ich hätte kein Tor gemacht", sagte Mühl bei SPORT1.

Nach einer guten Stunde musste Berko verletzt vom Platz, und fast zeitgleich nahm der neunmalige deutsche Meister doch noch Schwung auf. Erst scheiterte der eingewechselte Cedric Teuchert (70.) knapp, dann traf Mühl nach einem Eckball aus kurzer Entfernung. Die zarten Träume des Club-Umfeldes von einer Bundesliga-Rückkehr bleiben aber wohl Utopie.

Im Angriff vermochte Tim Matavz die von Burgstaller hinterlassene Lücke nicht auszufüllen, dazu leistete sich vor allem Laszlo Sepsi in der Defensive böse Patzer und hatte an beiden Gegentoren gehörigen Anteil. Dresden nahm hingegen die gute Form mit ins neue Jahr. Seit Oktober haben die Dynamos nur eine Ligapleite hinnehmen müssen.

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