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TSV 1860 München - SpVgg Greuther Fürth
Ivica Olic glich für die Löwen vom Elfmeterpunkt aus © imago

Löwen-Coach Vitor Pereira feiert bei seinem Debüt einen Last-Minute-Sieg. Die Gäste aus Fürth stehen dabei fast eine Halbzeit lang in Unterzahl auf dem Platz.

Gelungener Einstand für Trainer Vitor Pereira beim TSV 1860 München.

Beim Debüt des Portugiesen kamen die Löwen zum Rückrundenstart der 2. Bundesliga gegen die SpVgg Greuther Fürth in Überzahl zu einem 2:1 (1:1)-Erfolg und verbesserten sich vorerst auf Rang 13. (Tabelle der 2. Bundesliga)

"Haben mit Herz gespielt"

"Ich will natürlich eine andere Qualität im Spiel", sagte der 1860-Trainer bei SPORT1. "Heute haben wir mit Herz gespielt, aber wir haben einige falsche Entscheidungen getroffen."

So sah es auch Jan Mauersberger, der das Tor von Greuther Fürth durch einen Fehlpass einleitete. "Das 0:1 ist eine unglückliche Situation, das war ein klassisches Missverständnis", sagte der Verteidiger. 

1860-Torhüter Stefan Ortega war in der 13. Minute aus seinem Kasten gekommen, um einen langen Ball aufzunehmen. Das sah Mauersberger aber nicht und spielte den Ball an ihm vorbei. Serdar Dursun nutzte die unfreiwillige Vorlage zum 1:0 für Greuther Fürth.  

Olic sogt für Ausgleich

Nach dem Rückstand traf Routinier Ivica Olic mit einem verwandelten Foulelfmeter zum Ausgleich (43.). Der Siegtreffer gelang dem eingewechselten Michael Liendl (86.), als Fürth nach Gelb-Rot gegen Stephen Sama (49./wiederholtes Foulspiel) in Unterzahl agierte. (Der Ticker zum Nachlesen)

"Es war einfach nur wichtig, dass wir gewonnen haben. Ich bin froh, dass ich das Tor gemacht habe", sagte Liendl. "Das war auf alle Fälle ein glücklicher Sieg, aber ab und zu muss man auch mal Glück haben." 

1860 präsentiert Neuzugang

Vor 15.800 Zuschauern taten sich die Löwen, die kurz vor Spielbeginn die Verpflichtung des dänischen Nationalstürmers Christian Gytkjaer (Vertrag bis 2019) verkündet hatten, sehr schwer. 

Trotz eines 16-tägigen Mammut-Trainingslagers unter Pereira lief nicht viel zusammen. Erst nach dem Platzverweis gegen Sama hatte 1860 deutlich mehr Ballbesitz und erhöhte den Druck. Liendl belohnte die Bemühungen und bescherte seinem Trainer einen gelungenen Einstand. (Spielplan/Ergebnisse der 2. Bundesliga)

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