vergrößernverkleinern
FC St. Pauli v VfB Stuttgart - Second Bundesliga
Carlos Manuel Cardoso Mane (M.) ließ die Stuttgarter spät jubeln © Getty Images

Hamburg - Der VfB Stuttgart feiert dank eines späten Tores von Mane und des starken Torwarts Langerak einen knappen Sieg auf St. Pauli. Die Gastgeber stecken weiter unten fest.

Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart kam beim Schlusslicht FC St. Pauli erst in der Schlussphase zu einem mühsamen 1:0 (0:0)-Sieg.

Allerdings verpassten die Schwaben aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Sprung an die Tabellenspitze und müssen nun damit rechnen, am Montag von Hannover 96 auf Relegations-Rang drei verdrängt zu werden. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

"Mannschaft hat gefightet"

"Wir wussten, wie schwer das wird", sagte VfB-Trainer Hannes Wolf bei SPORT1. "Die Mannschaft hat gefightet und alles gegeben. Wir waren stabil, hatten aber auch Glück."

Auch Kevin Großkreutz freute sich über den "perfekten Start" und bedankte sich bei Torhüter Mitch Langerak: "Wir hatten einen überragenden Torwart im Tor und vorne ein Quäntchen Glück gehabt."

Die Highlights der Sonntagsspiele in Hattrick – die 2. Bundesliga ab 19 Uhr im TV auf SPORT1

St. Pauli lange gleichwertig

Für den Treffer des Tages sorgte der eingewechselte Carlos Mane in der 84. Minute. Dabei waren vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion die stark abstiegsgefährdeten Hamburger auch ohne drei Stammspieler über weite Strecken ein durchaus gleichwertiger Gegner gewesen. (Ergebnisse und Spielplan)

"Wir haben seit Monaten einen Aufwärtstrend. Nur die Ergebnisse stimmen nicht", ärgerte sich St. Pauli-Coach Ewald Lienen bei SPORT1.

Ginczek sorgt sich um St. Pauli

Dass die Hamburger nun schon seit dem 8. Spieltag auf dem letzten Platz stehen, bedauert auch ein Stuttgarter. Ich hänge schon an dem Verein und es tut weh, ihn auf dem letzten Platz zu sehen", sagte Daniel Ginczek, der in der Saison 2012/13 in 31 Spielen 18 Tore erzielt hatte. 

Nach exakt einer halben Stunde hätten die Hanseaten sogar in Führung gehen können, doch ein Schrägschuss von Daniel Buballa traf nur das Außennetz. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Aktionen des Favoriten zunächst kaum zwingender. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

VfB zu schematisch

Zwar spielte sich das Geschehen mehr und mehr in der Hälfte der Norddeutschen ab, doch der VfB trug seine Angriffe lange Zeit zu schematisch vor. Als alles auf ein torloses Remis hindeutete, war Mane mit einem Schuss unter die Latte erfolgreich. 

Lasse Sobiech und Cenk Sahin verdienten sich beim Tabellenletzten, der seit 21 Jahren auf einen Sieg gegen die Gäste wartet, die Bestnoten. Stärkste Akteure in der Mannschaft von Trainer Hannes Wolf waren Timo Baumgartl und Emiliano Insua.

 

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel