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Rot-Weiss Oberhausen v Karlsruher SC - 2. Bundesliga
Matthias Zimmermann (l.) spielte von 2009 bis 2011 für den Karlsruher SC © Getty Images

Rechtzeitig vor dem Abgang von Jens Todt erinnert ein Mitglied des KSC den Klub an ein Ablösespiel, das in Vergessenheit geriet - und bewahrt ihn vor einem großen Verlust.

Im Juni 2011 hatte der Karlsruher SC die damaligen Talente Lukas Rupp und Matthias Zimmermann an Borussia Mönchengladbach verkauft.

Dass damals neben einer Ablösesumme von etwa zwei Millionen Euro auch ein Ablösespiel für das Duo vereinbart worden war, ist zwischenzeitlich vollkommen in Vergessenheit geraten.

Erst ein aufmerksames Mitglied des badischen Traditionsvereins hatte bei der Mitgliederversammlung im September vergangenen Jahres Sportdirektor Jens Todt darauf angesprochen. Denn es habe sich noch an die damaligen Medienberichte erinnert.

"Todts anschließende Prüfung hat ergeben, dass in dieser Zeit in der Tat mit Borussia Mönchengladbach ein solches Spiel als Teil der Ablöse vereinbart wurde, das bis heute aber nicht eingefordert worden ist", sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther der dpa.

Mittlerweile haben sowohl Rupp (jetzt Hoffenheim) als auch Zimmermann (VfB Stuttgart) die Gladbacher schon längst wieder verlassen.

Dennoch, so Wellenreuther, habe man umgehend die Borussia informiert und von Manager Max Eberl auch eine positive Reaktion erhalten.

Mit dieser Erinnerung hat das Mitglied seinen Verein gerade noch rechtzeitig vor einem möglicherweise sechsstelligen Verlust gewarnt. Denn auch Manager Todt wird den KSC bald in Richtung Hamburger SV verlassen.

Eine Belohnung habe sich das Mitglied auf jeden Fall verdient, so Wellenreuther: "Wenn das Spiel stattfindet, ist der Mann an diesem Tag mit Sicherheit unser Gast."

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