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SG Dynamo Dresden v Eintracht Braunschweig - Second Bundesliga
Uwe Neuhaus freut sich mit Siegtorschütze Steafn Kutschke © Getty Images

Dresden - In einer ruppigen Partie gegen den 1. FC Heidenheim gelingt Dynamo Dresden ein emotionales Comeback. Stefan Kutschke hält die Dresdener Aufstiegstraum am Leben

Torjäger Stefan Kutschke hat Dynamo Dresden im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga gehalten.

Der Angreifer erzielte am 27. Spieltag mit seinem 15. Saisontor gegen den zuletzt schwächelnden 1. FC Heidenheim das 2:1 (0:0)-Siegtor und brachte die Sachsen bis auf sechs Punkte an den Relegationsplatz heran. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die Highlights der Partie in Hattrick - Die 2. Bundesliga ab 22 Uhr im TV auf SPORT1.

Mit seinem achten Tor aus den letzten sechs Spielen drehte Kutschke (86.) nach dem Ausgleich durch Erich Berko (75.) in einem umkämpften Spiel den Rückstand durch Sebastian Griesbeck (49.) endgültig in einen Dreier um. 

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Heidenheim mit Negativrekord

Der FCH blieb damit auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen, was einen Vereins-Negativrekord bedeutet, steht aber weiter im Niemandsland der Tabelle. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

"Ich bin extrem stolz. Wir haben nach dem Rückstand nicht die Linie verloren. Es war definitiv nicht einfach heute", sagte Dresdens Trainer Uwe Neuhaus. Heidenheims Frank Schmidt war dagegen frustriert. "Das ist brutal bitter. Die Niederlage war absolut vermeidbar", haderte er.

Ohne Kapitän Marco Hartmann (Muskelfaserriss im Bauchbereich) und trotz der leeren Heim-Stehplatztribüne (Strafe wegen den Bullenkopf-Wurfs im DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig) hatte Dynamo gegen defensiv eingestellte Gäste in der ersten Hälfte deutliche Feldvorteile. (Spielplan und Ergebnisse)

Dresden rennt an

Dennoch dauerte es bis zur 42. Minute, bis es vor dem Gästetor wirklich gefährlich wurde. Niklas Hauptmann lauerte nach einer Hereingabe des früheren Heidenheimers Philip Heise am langen Pfosten, doch FCH-Schlussmann Kevin Müller entschärfte den Schuss aus kürzester Distanz.

Kurz nach dem Seitenwechsel schlug Heidenheim mit der ersten echten Chance durch Griesbeck zu. Der 26-Jährige war nach einem verunglückten Schuss von John Verhoek im Nachsetzen zur Stelle. In der Folge rannte Dresden mit Macht an und schöpfte nach Berkos wuchtigem Kopfballtor wieder Hoffnung.

 

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