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Karlsruher SC v Fortuna Duesseldorf - Second Bundesliga
Franck Kom steht mit dem KSC vor dem Abstieg in die Dritte Liga © Getty Images

Karlsruhe - Das Schlusslicht kassiert zuhause gegen Heidenheim die nächste bittere Niederlage und taumelt der 3. Liga entgegen. Die Statistik macht den Badenern wenig Hoffnung.

Tabellenschlusslicht Karlsruher SC steht nach der nächsten Niederlage noch ein Stück näher am Abstiegsabgrund der 2. Liga.

Die Badener verloren am 29. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:0) und sind nach der sechsten Partie in Serie ohne Sieg nur noch durch ein Wunder zu retten (Die Tabelle der 2. Liga).

KSC statistisch schon abgestiegen

Die Statistik spricht nach dem Treffer von John Verhoek (67.) dabei aber klar gegen den KSC: Nie hielt eine Mannschaft seit Einführung der Drei-Punkte-Regel noch die Klasse, die zu diesem Zeitpunkt so wenige Zähler verbucht hatte wie Karlsruhe (22). Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt fünf Spiele vor dem Saisonende zehn Punkte (LIVETICKER zum Nachlesen).

Heidenheim belegt mit 39 Zählern Rang sieben.

"Vor dem Spiel war meine Hoffnung eine gute Offensive zu haben, das mussten wir verbessern. Doch wir haben die Bälle nicht verwandelt. Das ist bitter", sagte KSC-Coach Marc-Patrick Meister zu SPORT1.

Auf die aussichtslose Tabellen-Situation angesprochen, meinte Meister nur: "Nüchtern betrachtet haben wir einen Spieltag verloren", doch aufgeben wolle er nicht.   

Valentine hadert mit den vergebenen Chancen

"Wir scheiterten mal wieder an unserer Chancenverwertung, ich muss das Ding machen", haderte KSC-Profi Enrico Valentini bei SPORT1. Und natürlich war die Stimmung auch beim 28-Jährigen am Boden: "Es ist schwierig die richtigen Worte zu finden."

Kollege Dennis Kempe sagte am SPORT1-Mikrofon das, was man halt in so einer Situation sagt: "Wir müssen weiter machen, solange rechnerisch alles möglich ist."

Im Aufeinandertreffen zweier formschwacher Teams - Heidenheim hatte den letzten Sieg am 11. Februar gefeiert - waren die Gastgeber zu Beginn überlegen. 

Allerdings kam der KSC dabei vor 11.203 Zuschauern nur einmal gefährlich vor das gegnerische Tor, als Enrico Valentini (4.) freigespielt wurde und aus kurzer Entfernung die Führung verpasste. Bis zur Großchance von Heidenheims Norman Theuerkauf (36.) neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils (Alle Ergebnisse im Überblick).

Mugosa scheitert am Pfosten

Auch die zweite Halbzeit war geprägt von viel Kampf und Leidenschaft, einen fußballerischen Leckerbissen hatte angesichts der Situationen beider Teams aber ohnehin niemand erwartet. Einmal jedoch gelang dem KSC ein perfekt vorgetragener Angriff, Stefan Mugosa (58.) traf freistehend nur den Pfosten.

Es war der Beginn einer stärkeren KSC-Phase - in der Verhoek die schmeichelhafte Führung erzielte. Die Hausherren stemmten sich in der Endphase noch einmal gegen die Niederlage, blieben dabei in ihren Aktionen nach vorne aber zu harmlos.

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