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Nach Vorstellung von St. Paulis Manager Rettig haben Investorenklubs wie Leipzig, Wolfsburg oder Leverkusen keine Zukunft in der Bundesliga. Er schlägt eine Alternative vor.

In die Debatte um die 50+1-Regel in Deutschland kommt neuer Schwung. 

Nachdem sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge für die Abschaffung der Schutzklausel ausgesprochen hat, äußert St. Paulis Manager Andreas Rettig eine ebenso forschen Meinung. Nur dass die in die andere Richtung zielt. 

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Investoren-Klubs in eigener Liga: "Das wäre ideal"

Beim Football Summit in Frankfurt forderte Rettig am Donnerstag die Ausgliederung von RB Leipzig, VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen aus dem Bundesliga-Spielbetrieb. "Die Klubs, die Investoren haben, sollten in einer Liga untereinander spielen. Das wäre ideal", sagte er.

Nach Meinung des Managers geht von den genannten Vereinen eine "klare Wettbewerbsverzerrung" aus. Deshalb gilt Rettig auch als Verfechter der 50+1-Regel, die vorschreibt, dass Vereine die Stimmenmehrheit behalten müssen.

"Es wird einen Grund haben, dass die drei Klubs, die eine Ausnahmeregelung erhalten haben, noch nie abgestiegen sind", sagte Rettig. 

Die Anspielung zielte auf Leipzig, Wolfsburg und Leverkusen, die jeweils potente Geldgeber hinter sich wissen.

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