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Helmut Hack sah sich mit der Reaktion wütender Fürth-Fans konfrontiert © Imago

Die SpVgg legt sich auf Joe Zinnbauer als neuen Coach fest. Als das publik wird, gehen die Fans auf die Barrikaden - weil Zinnbauer Fan des Erzrivalen Nürnberg sein soll.

Eigentlich sollte Joe Zinnbauer der neue Chefcoach von Zweitligist Greuther Fürth werden.

SPORT1 berichtete dies am vergangenen Sonntag exklusiv. Der Verein war sich mit dem 47-Jährigen, der einst den Hamburger SV trainierte, bereits einig. Es ging nur noch um die Zahlen, bestätigte ein Insider des Klubs der Redaktion.

Doch nachdem die Meldung veröffentlicht wurde, überschlugen sich am Ronhof die Ereignisse. Die Fans der Kleeblätter waren außer sich.

Vergangenheit im Club-Fanblock

Denn Zinnbauer, der als Spieler eine Fürther Vergangenheit hat (1990/91 beim TSV Vestenbergsgreuth), soll ein Fan des 1. FC Nürnberg sein, dem Erzrivalen der SpVgg. Der gebürtige Nürnberger stand bereits als Neunjähriger bei Heimspielen des Clubs mit Schal und Aufnähern auf der Jacke im Fan-Block. Auch seine Kinder sind Anhänger des FCN. Das kam natürlich bei den Fans der Fürther gar nicht gut an.

SPORT1 erfuhr nun: Zinnbauer, der in Nürnberg einst ein Trainer-Praktikum absolvierte, und SpVgg-Boss Helmut Hack setzten sich zusammen und entschieden sich schließlich gemeinsam gegen eine Zusammenarbeit. Obwohl Zinnbauer große Lust auf den Job hatte.

Die Trainersuche in Fürth geht also weiter. 

Hollerbach nun Top-Kandidat

Neuer Favorit als Nachfolger des vor zwei Wochen beurlaubten Janos Radoki ist jetzt der ehemalige Trainer der Würzburger Kickers, Bernd Hollerbach. Der 47-Jährige schaffte mit dem Klub 2016 den Aufstieg in die Zweite Liga. Nach dem Abstieg in die Dritte Liga in diesem Sommer wurde Hollerbach entlassen. Seitdem ist der Franke ohne Job.

Beim 1:1 in Dresden am Freitagabend saß als Interimscoach der bisherige Co-Trainer Mirko Dickhaut auf der Fürther Trainerbank.

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