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Friedhelm Funkel
Düsseldorf-Trainer Friedhelm Funkel war nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen © Imago

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf lässt zum zweiten Mal in Folge Punkte liegen. Dabei geht der Klub in der Nachspielzeit in Führung. Ein Auswechselspieler sieht Gelb-Rot.

Fortuna Düsseldorf büßt nach und nach seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga ein.

Das Team von Aufstiegsspezialist Friedhelm Funkel kam in einem turbulenten Spiel gegen Kellerkind 1.FC Heidenheim nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus und ließ sechs Tage nach dem 0:0 beim VfL Bochum zu zweiten Mal hintereinander Punkte liegen. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Kapitän Marc Schnatterer rettete den Gästen in einer äußerst hektischen Schlussphase mit einem verwandelten Foulelfmeter in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen verdienten Punkt.

Auswechselspieler sieht Gelb-Rot

Benito Raman (90.+1) und Rouwen Hennings (78.) hatten zuvor die Düsseldorfer zweimal in Führung gebracht, John Verhoek traf in der 83. Minute zum 1:2.

Auf Düsseldorfer Seite sah der ausgewechselte Kaan Ayhan (90.+2) in der Schlussphase noch die Gelb-Rote Karte. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

"Das habe ich in 27 Jahren als Trainer noch nicht erlebt, einen solch unsicheren Schiedsrichter, der so viele Dinge falsch interpretiert und falsch gepfiffen hat. Er hat völlig die Kontrolle über das Spiel verloren", sagte ein erregter Funkel nach seinem 250. Spiel als Zweitliga-Trainer bei Sky über Schiedsrichter Lasse Koslowski.

Heidenheim bereitet Fortuna Probleme

Vor 23.956 Zuschauern bereiteten die Gäste dem Favoriten von Beginn an große Schwierigkeiten. Bereits in der zweiten Minute prüfte Robert Glatzel Fortuna-Torwart Raphael Wolf mit einem Gewaltschuss aus der Distanz.

Nach einer Viertelstunde hatten die Düsseldorfer dann Glück, als Schiedsrichter Lasse Koslowski aus Berlin nach einem Foul von Hennings an Timo Beermann im Fortuna-Strafraum nicht auf den Punkt zeigte. (Ergebnisse/Spielplan der 2. Bundesliga)

In der 34. Minute scheiterte Kolja Pusch zudem per Kopf am Aluminium. Düsseldorf hatte vor der Pause lediglich durch Hennings eine gute Möglichkeit.

Glatzel sorgt für Unruhe bei Düsseldorf

Auch nach dem Seitenwechsel war der FCH jederzeit ein gleichwertiger Gegner, der vor allem durch Glatzel immer wieder für Unruhe in der Düsseldorfer Hintermannschaft sorgte.

Die Fortuna mühte sich ihrerseits nach Kräften und kam durch Hennings zur glücklichen Führung. Verhoek traf dann 60 Sekunden nach seiner Einwechslung, ehe Ramann und Schnatterer jeweils noch nachlegten.

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