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Ottmar Hitzfeld vor von 2008 bis zur WM 2014 Nationaltrainer der Schweiz
Ottmar Hitzfeld vor von 2008 bis zur WM 2014 Nationaltrainer der Schweiz © getty

Der ehemalige Dortmunder und Münchner Meistermacher Ottmar Hitzfeld hat aus Angst um seine berufliche Zukunft seinen Burnout 2004 verschwiegen.

"Ein Trainer mit Burnout zeigt Schwäche und scheint dann plötzlich nicht mehr in der Lage, ein Team zu führen. Das Risiko, meine Erkrankung zu outen und dadurch keinen Job mehr zu finden, war einfach zu groß", sagte Hitzfeld im "FAZ"-Interview.

Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer, der nach der WM in Brasilien seine Karriere beendet hatte, kritisierte zudem die hohen Transfersummen im Fußball.

"Diese Summen sind absolut irrational. Dieses Transferverhalten schadet den vernünftigen Transferregularien und daher dem gesamten Profifußball", sagte der 65-Jährige und lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich seinen Ex-Klub Bayern München: "Der FC Bayern hat mit der Abgabe von Toni Kroos ein wirtschaftliches Zeichen gesetzt für die Grenze des vertretbaren Gehaltsgefüges."

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