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FIFA-Präsident Gianni Infantino setzt weiter auf eine WM 2022 in Katar
Gianni Infantino zeigte sich von der Entscheidung enttäuscht © Getty Images

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat mit harter Kritik auf die Entscheidung der FIFA-Regelhüter reagiert, die Dreifachbestrafung im Fußball zumindest vorerst aufrechtzuerhalten.

"Wir sind extrem enttäuscht, dass unser Vorschlag bezüglich der Dreifachbestrafung abgelehnt wurde", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino.

Die FIFA-Regelkommission IFAB hatte am Samstag in Belfast/Nordirland entschieden, eine Abschaffung des Dreiklangs aus Roter Karte, Elfmeter und Sperre nach der Verhinderung einer klaren Torchance im Strafraum abzulehnen. Die UEFA hatte gefordert, den Rote-Karten-Zwang aufzuheben.

Das IFAB sieht allerdings bei der automatischen Spielsperre Handlungsbedarf, die FIFA soll nun einen Vorschlag erarbeiten.

"Das Problem mit der gültigen Regel ist die verpflichtende Rote Karte, die oft zu hart ist und das Spiel völlig zerstört", sagte Infantino.

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