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Das Münchner Schwurgericht verurteilte Güray B. zu zehn Jahren Haft
Das Münchner Schwurgericht verurteilte Güray B. zu zehn Jahren Haft © Imago

In der Jugend spielt Güray B. für den FC Bayern, dann als Profi in der Türkei. Im Oktober 2014 verprügelt er seine Verlobte, sie stirbt. Nun muss er zehn Jahre in Haft.

Ein früherer Fußballprofi ist in München wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Güray B. hatte seine Verlobte am 7. Oktober 2014 verprügelt, in der darauffolgenden Nacht starb die 52-Jährige an inneren Blutungen.

Der 43 Jahre alte Täter hatte bis zu seinem 17. Lebensjahr in der Jugend des FC Bayern gespielt, danach war er Profi in der Türkei.

Wegen eines Kreuzbandrisses endete seine Karriere, er zog wieder nach München.

Der Täter und seine Verlobte waren beide alkoholabhängig, oft kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Nachbarn fühlten sich durch das Paar massiv gestört, der Mietvertrag wurde gekündigt und die Zwangsräumung erwirkt.

Darüber wurde der Täter so wütend, dass er mit Fäusten auf das Opfer einschlug und sie trat. Die Verlobte erlitt dabei mehrere Milzrisse.

B. legte sich danach neben seine schwerverletzte Partnerin, die im Bett innerlich verblutete.

Das Schwurgericht sah den Angeklagten trotz seiner damals hohen Alkoholisierung als voll schuldfähig an. Die Kammer ordnete auch seine Einweisung in eine Entziehungsanstalt an.

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