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Polizei in Bremen
Bei Überlastung der Polizei könnte es zu Spielverlegungen kommen © Getty Images

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat sich für Spielverlegungen offen gezeigt, sollte es aufgrund der aktuellen Flüchtlingsproblematik zu polizeilichen Engpässen kommen.

"Das Thema Flüchtlinge kommt vor dem Fußball", teilte der NOFV-Sicherheitsbeauftragte Lutz Mende dem MDR mit.

Demnach würde beispielsweise in Sachsen nach neuen Terminen für sogenannte Risikospiele gesucht, sollten die Sicherheitskräfte wegen der gestiegenen Arbeitsbelastung durch die zahlreichen Demonstrationen für und gegen Asylunterkünfte nicht über genügend Personal verfügen.

"Wir als Fußballverband müssen uns ganz einfach dieser Sache beugen und mit der Polizei zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen finden, dass die Spiele stattfinden können", so Mende weiter.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte zuvor die Polizeipräsenz und die Aufgabenbereiche der Sicherheitskräfte bei Fußballspielen hinterfragt. Auf sich allein gestellt werden sollten die Vereine aber nicht.

Dies sei für Mende zwar innerhalb der Stadien eine Option, jedoch nicht im öffentlichen Raum vor den Spielstätten.

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