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Jürgen Klopp denkt schon wieder intensiv über eine Rückkehr auf die Trainerbank nach. Mögliche Projekte gebe es viele - ein Weltklasseteam sei aber kein Muss.

Jürgen Klopp genießt nach seinem Abschied vom Bundesligisten Borussia Dortmund seine Freizeit, denkt aber schon wieder intensiv über eine Rückkehr ins Trainergeschäft nach.

"Ich bin wirklich sehr entspannt - aber nur, weil ich weiß, dass es irgendwann weitergeht. Ich werde wieder eine Mannschaft trainieren", sagte der 48-Jährige am Samstag im Rahmen der Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) in Berlin.

Er habe "keine Ahnung", wohin es ihn verschlagen werde, sagte Klopp, es ziehe ihn allerdings nicht unbedingt zu einem Weltklasseklub.

"Das muss kein absoluter Topverein irgendwo auf dieser Welt sein, es gibt andere gute Projekte, die spannend sind, die Hilfe brauchen", sagte er.

Favorit auf Guardiola-Nachfolge

Klopp gilt unter anderem als Favorit auf die Nachfolge von Pep Guardiola beim FC Bayern München.

Dessen Vertrag läuft im Sommer 2016 aus, ob er diesen verlängern will, ist weiterhin unklar.

"Klopp und Bayern, das würde zu 100 Prozent gut gehen" hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bereits kürzlich prognostiziert.

Klopp selbst wollte sich dazu am Samstag nicht äußern. Er sagte nur: "Das nächste Jahr ist komplett offen. Ich weiß nicht, wann es weitergeht. Ich weiß nicht, wo es weitergeht. Ich weiß nur, dass es weitergeht."

"Vermisse momentan nichts"

Bis dahin nutze er die Zeit sinnvoll. "Ich informiere mich, lese, treffe viele Leute - es sind ganz normale Kleinigkeiten, die Riesenspaß machen. Ich vermisse momentan nichts", berichtete Klopp.

Nach sieben Jahren mit drei Titeln bei Borussia Dortmund hatte er seinen Platz auf der Trainerbank im Sommer geräumt. Sein Nachfolger wurde Thomas Tuchel (42). 

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