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Bei Dopingproben rund um das kenianische Team gab es Unregelmäßigkeiten
Doping © Getty Images

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) sieht in den Ergebnissen der eigens in Auftrag gegebenen Studie zum Missbrauch anaboler Steroide im Profi-Fußball keinen Beweis für Doping.

Es läge kein "wissenschaftlicher Beweis" dafür vor, teilte der Dachverband mit: "Die Studie zeigt lediglich, dass die Einführung eines biologischen Passes für Steroide im Fußball nützlich sein würde."

Im Rahmen der Studie hatten Wissenschaftler aus zwölf Anti-Doping-Laboren in immerhin 7,7 Prozent von 4195 anonymisierten Urinproben aus den Jahren 2008 bis 2013 auffällige Testosteronwerte, die auf Steroid-Doping hinweisen und Folgeuntersuchungen nach sich ziehen müssten, ermittelt. Die ARD/WDR-Dopingredaktion hatte am Samstag in der Sportschau darüber berichtet.

Die UEFA begründete ihre Sicht unter anderem mit der fehlenden Standardisierung in den zwölf Laboren sowie dem Auftauchen von schwer einzuordnenden Faktoren. Zudem habe es keine B-Proben gegeben.

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