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Das Deutsche Fußball-Museum öffnet ab Sonntag seine Pforten für Besucher
Das Deutsche Fußball-Museum öffnet ab Sonntag seine Pforten für Besucher © Getty Images

Ungeachtet der Affäre um die Organisation der WM-Endrunde 2006 in Deutschland ist das Deutsche Fußball-Museum in Dortmund am Freitagabend mit einer Gala feierlich eröffnet worden.

Der nach seinen unzureichenden Erklärungen zur WM-Affäre in der Kritik stehende DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nahm an dem Festakt ebenso teil wie Bundestrainer Joachim Löw, Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

"Natürlich überschatten die Ereignisse der letzten Tage die Veranstaltung", sagte Löw, während Bierhoff einräumte, dass "die Stimmung ein wenig getrübt" sei. Niersbach äußerte sich auf dem Roten Teppich nicht.

Einige prominente Gäste wie Franz Beckenbauer, Günter Netzer und Uwe Seeler hatten ihre Teilnahme an der Gala allerdings kurzfristig abgesagt.

Beckenbauers Management hatte den Verzicht des Kaisers auf die Reise ins Ruhrgebiet mit der "aktuellen Entwicklung" begründet.

Auf den 7700 Quadratmetern können die Besucher ab Sonntag über 1500 Ausstellungsstücke bewundern.

Museumsdirektor Manuel Neukirchner hat beeindruckende Exponate zusammentragen lassen. Unter anderem gibt es den Originalball vom WM-Endspiel 1954 und die Mütze des langjährigen Bundestrainers Helmut Schön zu sehen.

36 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Die Summe haben sich das Land Nordrhein-Westfalen und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) geteilt.

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