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Tottenham Hotspur v Arsenal - Capital One Cup Third Round
Arsene Wenger ist seit 1996 Teammanager des FC Arsenal © Getty Images

Die Leichtathletik hat gerade erst wieder einen aktuellen Skandal, da Russlands des systematischen Dopings beschuldigt wird.

Arsene Wenger ist sich derweil sicher, dass es solche Fälle auch im Fußball gibt, sie aber nicht so schnell aufgedeckt werden.

Schon nach dem 1:2 in der Champions League gegen Dinamo Zagreb sprach der Teammanager des FC Arsenal davon, unfair geschlagen geworden zu sein. Grund ist das Disziplinarverfahren gegen Mittelfeldspieler Arijan Ademi wegen eines positiven Dopingtests.

Noch untersucht die UEFA den Fall. Aber Wenger ist davon überzeugt, dass das Doping-Problem im Fußball viel weitreichender ist als es dargestellt wird.

"In 30 Jahren als Trainer habe ich meinen Spielern nie ein Produkt verabreicht, das zur Verbesserung ihrer Leistung führt", sagte der 66-Jährige der L'Equipe. "Ich bin stolz darauf. Ich habe gegen viele Teams gespielt, die das nicht so gesehen haben."

Und weiter: "Wir haben eine Ära erreicht, in der wir den Gewinner preisen, ohne dabei auf die Hilfsmittel oder Methoden zu schauen. Und zehn Jahre später erkennen wir, dass der Kerl ein Betrüger war. Und während dieser Zeit leidet der Zweitplatzierte, hat keine Anerkennung bekommen. Und mit allem, was über ihn gesagt wird, kann er sehr unglücklich sein."

Der Coach der Gunners spricht aber nicht zum ersten Mal über dieses Thema. Schon vor Jahren warnte der davor, dass der Sport voller Legenden sei, "die tatsächlich Betrüger sind".

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