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Mit DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel steht der neue Präsident des DFB wohl bereits fest. Interimspräsident Rainer Koch fordert weitere Veränderungen im Verband.

Interimspräsident Rainer Koch hat den gesamten DFB inmitten einer "Glaubwürdigkeitskrise" in die Pflicht genommen.

Nach einem Treffen der 21 Vorsitzenden der Landesverbände, bei dem DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel für die Nachfolge Wolfgang Niersbachs als Präsident nominiert worden war, sagte Koch: "Die Amateure haben zurecht den Anspruch, dass die derzeitigen Skandale vollständig aufgeklärt und behoben werden."

Zudem sagte Koch, dass es nach dem Rücktritt von Niersbach wegen des Skandals rund um die Vergabe der WM 2006 mit der Wahl eines neuen Präsidenten nicht getan sei.

Auf der Basis der Erkenntnisse der Ermittlungen durch die Kanzlei Freshfields, welche "mit Nachdruck vorangetrieben und zum Abschluss" gebracht werden sollen, müssten weitere Untersuchungen unternommen werden.

"Warum haben die in der DFB-Satzung verankerten Kontrollmechanismen versagt?", fragte Koch, der dann auch an die im Verband verantwortlichen Personen appellierte: "In Zukunft wäre dem DFB sehr geholfen, wenn die Satzung eingehalten wird."

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