Bundesinnenminister Thomas de Maizière fordert auch nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident weitere Aufklärung in der WM-Affäre.

"Der DFB muss konsequent den gesamten Vorgang 'WM 2006' weiter aufarbeiten", teilte der CDU-Politiker mit: "Ich erwarte, dass alle die zur Aufklärung beitragen können, ihre Beiträge auch einbringen."

Von Niersbachs Rücktritt am Montag wurde de Maizière nach eigenen Angaben "überrascht". "Ich nehme seine persönliche Entscheidung, die Verantwortung zu übernehmen, mit Respekt zur Kenntnis", sagte der Minister. 

Das Bundesinnenminsterium von de Maizère ist nicht nur aufgrund seiner Zuständigkeit von der Affäre tangiert.

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily gehörte 2005, als die ominöse Zahlung der deutschen WM-Macher von 6,7 Millionen Euro an den Weltverband FIFA überwiesen wurde, dem Aufsichtsrat des Organisationskomitees an.

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