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Ingo Wellenreuther ist seit November 2010 Präsident des Karlsruher SC
Ingo Wellenreuther ist seit November 2010 Präsident des Karlsruher SC © Getty Images

Mit einer klaren Forderung hat sich der Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther am Mittwoch zum DFB-Skandal zu Wort gemeldet.

"Ich erwarte, dass jetzt hier alle die Hosen herunterlassen", sagte der CDU-Politiker im WDR bezüglich der bevorstehenden  Aussage von Ex-Innenminister Otto Schily vor dem Sportausschuss.

"Wir erwarten hier seriöse Aufklärung. Alle Fakten müssen auf den Tisch. Wir wollen wissen, welche Zahlungen warum an wen geflossen sind im Jahr 2005 mit den ominösen 6,7 Millionen", sagte Wellenreuther, in Personalunion auch Vorstandsmitglied des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Präsident des Karlsruher SC, weiter.

Um "Licht ins Dunkel" zu bringen, müssten auch die früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger und außerdem auch der einstige WM-OK-Chef Franz Beckenbauer "sagen, was damals passiert ist", erklärte er: "Der deutsche Fußball ist bis jetzt schon ausreichend geschädigt, und deswegen muss die Wahrheit ans Licht."

Aussagen vor dem Bundestagssportausschuss sind allerdings freiwillig. Das Gremium hat nur ein Einladungsrecht und kann nicht vorladen.

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