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München - Das Landgericht Augsburg macht offiziell, wie viel Geld Uli Hoeneß an den Fiskus zurückzahlen musste. SPORT1 erklärt, wie die Summe zustandekommt.

Uli Hoeneß kommt am 29. Februar vorzeitig aus dem Gefängnis frei - im Zuge dessen ist nun auch offiziell bekannt geworden, wie viel der frühere Präsident des FC Bayern München an den Fiskus nachzahlen musste.

Hoeneß war wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden - zurückgezahlt hat er dem Landgericht Augsburg zufolge "mindestens 43 Millionen Euro".

Die Kluft zwischen den beiden Summen kommt hauptsächlich durch die Zinsen zusammen, die Hoeneß drauflegen musste: sechs Prozent pro Jahr bei acht Jahren Hinterziehungszeitraum.

Letzte Zahlung bereits 2014

Die 28,5 Millionen Euro, die im Prozess genannt wurden, waren zudem nicht das letzte Wort, es war das Finanzamt Rosenheim, das danach die endgültige Berechnung anstellte - und anscheinend von einem noch etwas höheren Wert ausging.

Seine Schuld hat Hoeneß schon 2014 beglichen: Die Süddeutsche Zeitung berichtete das im September des besagten Jahres. Demnach hat der 62-Jährige damals rund 30 Millionen Euro an das Finanzamt überwiesen, zusätzlich zu den zehn Millionen, die er 2013 schon im Zuge seiner Selbstanzeige gezahlt hatte. Eine zusätzliche Strafzahlung, über die ebenfalls spekuliert worden war, sei Hoeneß nicht aufgebrummt worden.

Nun ist klar: Es waren trotzdem noch ein paar Millionen mehr, die Hoeneß überweisen musste.

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