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Rafael Ezquivel (rechts) muss sich im Korruptionsskandal vor Gericht verantworten © Getty Images

Der frühere Spitzenfunktionär Rafael Esquivel ist am Dienstag im Rahmen des FIFA-Korruptionsskandals erstmals vor einem Gericht in den USA erschienen.

Der Venezolaner plädierte in der fünfminütigen Anhörung in New York auf nicht schuldig. Der ehemalige Vizepräsident des südamerikanischen Kontinentalverbandes CONMEBOL war am Montag von der Schweiz an die USA ausgeliefert worden.

Esquivel wird unter anderem vorgeworfen, mehrere Millionen Dollar an Bestechungsgeldern für die Vergabe von Marketingrechten an der Copa America angenommen zu haben. Dem 70-Jährigen drohen in den USA bis zu 20 Jahre Haft.

Esquivel hatte Ende Mai vergangenen Jahres in Zürich zu den sieben vor dem FIFA-Kongress verhafteten Topfunktionären gehört. Zuletzt hatte sich der Venezolaner gegen seine Auslieferung mit mehreren Einsprüchen bis hin zum Schweizer Bundesgericht gewehrt und stattdessen eine Überstellung an die Behörden seines Heimatlandes angestrebt.

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