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Ched Evans findet nach seiner Verurteilung keinen neuen Verein
Ched Evans findet nach seiner Verurteilung keinen neuen Verein © Getty Images

Der Vergewaltigungsfall um Fußballer Ched Evans wird noch einmal genau unter die Lupe genommen. Eine spezielle Kommission soll möglichen Justizirrtümern nachgehen.

Der Vergewaltigungsfall um den früheren walisischen Nationalspieler Ched Evans wird noch einmal aufgerollt.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, wird sich die sogenannte Criminal Cases Review Commission, die vermeintlichen Justizirrtümern nachgeht, am 22. März die Details noch einmal anschauen.

Evans (27) war im April 2012 wegen der vermeintlichen Vergewaltigung einer 19-Jährigen in einem Hotel im walisischen Rhyl zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Stürmer hatte die Vorwürfe stets bestritten und von einvernehmlichem Sex gesprochen. Am 17. Oktober 2014 war Evans vorzeitig aus der Haft entlassen worden.

Evans mögliche Rückkehr in den Fußball wurde danach zum Politikum. Selbst der britische Premierminister David Cameron schaltete sich ein und ließ zuletzt über seinen Sprecher ausrichten, dass potenzielle "Arbeitgeber ihre Entscheidung sorgfältig abwägen" mögen.

Bis heute sucht Evans vergeblich einen neuen Klub, im Januar 2015 nahm auch der damalige Zweitligist Erzgebirge Aue von einer Verpflichtung in letzter Minute Abstand.

Vor seiner Haft spielte Evans bei Sheffield United, ausgebildet wurde er in der Jugendabteilung des Spitzenklubs Manchester City.

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