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DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt die Vergabe des Julius-Hirsch-Preises
DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt die Vergabe des Julius-Hirsch-Preises © Getty Images

Der Julius-Hirsch-Preis des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geht an den "Fanladen St. Pauli" für das besondere Engagement und die Aktion "Kein Fußball den Faschisten" vom 21. Spieltag der vergangenen Saison.

Der Schriftzug stand auf den Trikots des Zweitligisten beim Spiel gegen RB Leipzig am 12. Februar und war der Abschluss eines Programms anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags (27. Januar).

"Der Fußball ist Spiegelbild der Gesellschaft, leider auch zum Teil ihrer negativen Erscheinungen wie Rechtsextremismus, Diskriminierungen und Rassismus", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel im Anschluss an die zweistündige Jurysitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt.

"Mit dem Julius-Hirsch-Preis würdigen wir die vorbildliche Arbeit von vielen Menschen im und um den Fußball, die klar Position gegen jede Form von Diskriminierung, auch gegen Homophobie oder Antisemitismus, beziehen."

Preis seit 2005 vergeben

Mit dem Preis ausgezeichnet werden seit 2005 Personen, Initiativen und Vereine, die sich als Aktive auf dem Fußballplatz, als Fans im Stadion, im Verein und in der Gesellschaft für Demokratie, Menschenrechte sowie den Schutz von Minderheiten einsetzen.

Die Jury vergab den zweiten Preis an den Berliner Verein "Fußballfans gegen Homophobie", der 3. Preis ging an das Willibald-Gluck-Gymnasium im bayerischen Neumarkt. Die Auszeichnungen werden am 10. Oktober in Hannover am Vorabend des WM-Qualifikationsspiels gegen Nordirland verliehen.

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