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Portugal v France - Final: UEFA Euro 2016
Cristiano Ronaldo sitzt verletzt am Boden. Der Real-Star gilt als selbstverliebt © Getty Images

In seiner Biografie nimmt sich Ex-United-Akteur Mads Timm den Real-Star vor. Er unterstellt ihm Egoismus und erinnert sich an gemeinsame Zeiten.

Cristiano Ronaldo gilt wohl als einer der größten Egomanen der Fußball-Welt. 

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Doch wie wirken seine Ego-Trips auf dem Platz auf seine Mitspieler? Die frisch erschienene Biografie eines frühen Teamkollegen liefert jetzt interessante Einblicke. 

Der Däne Mads Timm spielte früher bei Manchester United an der Seite Ronaldos. Die gemeinsame Zeit mit dem Weltstar ist ihm offenbar in keiner guten Erinnerung geblieben. 

"Für Ronaldo gibt's nur 'Ich, ich, ich'"

Ronaldo sei das Kollektiv "völlig gleichgültig. Ihn interessiert nur 'Ich', 'ich', 'ich'', heißt es in der Biografie. "Noch heute, nach so vielen erfolgreichen Jahren, regt es ihn auf, wenn ein Mitspieler anstatt er selbst ein Tor schießt", schreibt Timm.

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Der 31-Jährige, der seine Karriere vorzeitig verletzungsbedingt beenden musste, vergleicht Ronaldos Verhalten mit dem eines Schuljungen: "Von seiner Psyche her erinnert er mich daran, als ich zwölf war."

Timm spricht aber auch mit Respekt über Ronaldo: "Er hat einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst. Er kümmert sich nicht darum, was Leute über ihn denken. Genau deshalb hat er im Fußball überlebt."

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