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Thomas Tuchel hat beim BVB noch einen Vertrag bis 2018 © Getty Images

Michael Schulz und Michael Rummenigge äußern Zweifel, dass Thomas Tuchel auf lange Sicht der richtige Trainer für den BVB ist. Vor allem eine Eigenschaft gehe Tuchel ab.

Bei Borussia Dortmund kehrt rund um Trainer Thomas Tuchel keine Ruhe ein.

Nachdem kürzlich Gerüchte über Probleme im Innenverhältnis mit den BVB-Bossen Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc die Runde machten, gibt nach dem 1:1 in Mainz auch die sportliche Situation rund um die Borussia Anlass für Diskussionen.

Nach dem erneuten Punktverlust liegt der BVB als Tabellenvierter bereits 14 Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern sowie elf Zähler hinter dem Tabellenzweiten RB Leipzig.

Schulz und Rummenigge kritisieren Tuchel

Am Sonntagabend äußerten bei Sky zwei ehemalige BVB-Profis ihre Zweifel, dass Tuchel auf lange Sicht der richtige Trainer für die Dortmunder ist.

Tuchel passe "vom Typ her eigentlich nicht zu diesem Klub. Diese eher ruhige und wissenschaftlich zurückhaltende Art ist etwas anderes", zog Michael Schulz, von 1989 bis 1994 selbst für den BVB aktiv, den Vergleich zu Vorgänger Jürgen Klopp.

"Dass sich jetzt nicht alle in den Armen liegen, ist auch klar", sagte Schulz weiter.

Zuschauer wollen mehr Emotionen sehen

Michael Rummenigge hat mit Tuchels Art ebenfalls so seine Probleme. "Borussia Dortmund ist ein emotionaler Klub - da stehen 30.000 Menschen auf der Südtribüne. Wir kennen das von Jürgen Klopp, wie er an der Linie durchgedreht ist. Jetzt ist ein neuer Trainer da, ein völlig anderer. Aber die Zuschauer wollen diese Emotionen sehen."

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