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Robert Lewandowski kommt unter Carlo Ancelotti zu weniger Chancen © Getty Images

Für Robert Lewandowski wird es immer schwerer, ein Tor zu erzielen. Das System von Pep Guardiola passt laut Bernd Schuster besser zum Polen als das von Carlo Ancelotti.

Ein Tor erzielen? Für Robert Lewandowski das Einfachste der Welt, zumindest in der letzten Saison. In der aktuellen Spielzeit schießt der Pole zwar immer noch viele Tore, jedoch wird es für ihn immer schwieriger, sein Tore-Konto nach oben zu schrauben.

Das zumindest meint Bernd Schuster, früherer Trainer von Real Madrid, und erklärt in der Fussball Bild auch warum: "Lewandowski ist ein 'Ancelotti-Opfer'. Unter Pep wurden die Chancen für ihn perfekt herausgespielt. Jetzt muss er wahre Wunder vollbringen, um ein Tor zu schießen."

"Müller reibt sich auf"

Dasselbe gelte auch für Thomas Müller. Müller sei zwar ein anderer Torjäger als Lewandowski, einer "der aus der Tiefe kommt und Räume braucht, um seine Geschwindigkeit und seinen Spielwitz einzubringen", unter Carlo Ancelotti gebe es diese Laufwege aber kaum noch. "Er reibt sich auf."

Es gibt aber auch Spieler, die vom System Ancelotti profitierten, so zum Beispiel Arjen Robben, Franck Ribery und Douglas Costa. Die Eins-gegen-Eins-Spezialisten würden besser, weil der Italiener "jeden Spieler sein eigenes Ding machen lässt". Als Mannschaft täten sich die Spieler dagegen schwer, "Großchancen und Torgefahr zu generieren".

Guardiola-Mentalität funktioniert nicht

Außerdem sieht Schuster bei den Bayern noch ein anderes generelles Problem. "Sie haben die Dominanz, die ihnen Pep Guardiola drei Jahre lang gepredigt hat, so verinnerlicht, dass sie glauben, sie könnten jeden Gegner über außen und innen ausspielen. Aber das funktioniert unter Ancelotti so nicht mehr."

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