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Majetschak
Erik Majetschak setzte seinen Elfer als vorletzter Schütze an die Latte © Getty Images

Die deutsche U17-Nationalmannschaft verliert das EM-Halbfinale gegen Spanien denkbar knapp. Im Elfmeterschießen versagen gleich zwei Deutschen die Nerven.

Die deutsche U17-Nationalmannschaft ist bei der Europameisterschaft in Kroatien im Halbfinale ausgeschieden.

Die Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verloren in Varazdin gegen Rekordsieger Spanien im Elfmeterschießen 2:4 (0:0) und verpassten damit die Chance auf ihren vierten EM-Titel in der Altersklasse nach 1984, 1992 und 2009. Erik Majetschak und Lars Lukas Mai verschossen ihre Elfmeter.

"Die Enttäuschung ist sehr groß, wenn man ein Spiel im Elfmeterschießen verliert", sagte Trainer Christian Wück. ‎"Im Moment sind wir niedergeschlagen, aber wir nehmen mit, dass wir definitiv ein gutes Turnier gespielt haben. Mit der erfolgreichen WM-Qualifikation haben wir eines unserer obersten Ziele erreicht."

ABBA-Premiere bringt kein Glück

Erstmals im Herren-Bereich wurde das Elfmeterschießen im ABBA-Modus ausgetragen, bei dem die Teams nicht nacheinander zum Strafstoß antreten. Ähnlich wie im Tiebreak beim Tennis treten außer beim ersten Versuch zwei Spieler des gleichen Teams nacheinander an, bevor die andere Mannschaft wieder dran ist.

Im Finale am Freitag (20.00 Uhr) trifft Spanien auf die Auswahl Englands, die sich zuvor mit 2:1 (2:1) gegen die Türkei durchgesetzt hatten.

Bereits durch den Viertelfinalsieg gegen die Niederlande (2:1) hatte sich die Mannschaft von DFB-Trainer Christian Wück zudem für die WM im Oktober in Indien qualifiziert.

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