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Die spanische Justiz macht ernst. Mit Jose Mourinho wird der nächste Prominente aus der Welt des Fußballs wegen eines Steuervergehens angeklagt.

Der portugiesische Star-Coach Jose Mourinho vom englischen Rekordmeister Manchester United ist in Spanien wegen eines Steuervergehens angeklagt worden.

Wie die Staatsanwaltsschaft am Dienstag mitteilte, werde dem früheren Coach von Champions-League-Sieger Real Madrid Steuerhinterziehung in Höhe von 3,3 Millionen Euro vorgeworfen.

Mourinho wies in einer ersten Reaktion jegliche Schuld von sich. Er habe in seiner Zeit in Spanien mehr als 26 Millionen Euro Steuern bezahlt. Es gebe Belege, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei, hieß es in einem am Dienstagabend veröffentlichten Statement, das der BBC vorliegt: "Bis zum heutigen Tage haben weder die spanischen Steuerbehörden noch die Staatsanwaltschaft José Mourinho oder seine Rechtsberater kontaktiert."

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt: "Die Abteilung Wirtschaftskriminalität des Madrider Staatsanwaltschaftsbüros hat beim Untersuchungsrichter Strafanzeige wegen zweier Vergehen gegen das Finanzministerium eingereicht." Mourinho hatte von 2010 bis 2013 bei Real Madrid unter Vertrag gestanden.

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Zuletzt war Weltfußballer Cristiano Ronaldo, ein Landsmann Mourinhos, ebenfalls wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung angeklagt worden. Rechtskräftig verurteilt ist in Spanien wegen eines Steuerdelikts bereits der argentinische Ausnahmespieler des FC Barcelona, Lionel Messi.

Mourinho war zwischen 2010 und 2013 Trainer von Real Madrid und coacht inzwischen Manchester United.

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