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Am Rande der Partie zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden kam es zu Ausschreitungen
Das Verhalten der Anhänger von Hansa Rostock wird von der Vereinsführung verurteilt © getty

Nach den Verantwortlichen von Dynamo Dresden hat auch die Vereinsführung von Hansa Rostock die Ausschreitungen beim Drittliga-Duell am Samstag verurteilt.

"Für das Verhalten dieser Straftäter haben wir überhaupt kein Verständnis. Personen, die auf andere Menschen mit Steinen werfen und somit Verletzungen und Schlimmeres billigend in Kauf nehmen, haben in der Hansa-Familie keinen Platz. Diese Personen sind ein klarer Fall für die Strafverfolgung", wird Rainer Friedrich, Vorstand für Stadionmanagement und Prävention, in einer Pressemitteilung zitiert.

Hansa-Anhänger hatten nach dem Abpfiff der Partie (1:3) Mülltonen in Brand gesetzt und mit Steinwürfen sogar eine Polizeidienststelle attackiert.

Außerdem wurden an sieben Fahrzeugen der Dresdner Fans die Autoreifen zerstochen. Doch auch einige Dynamo-Anhänger benahmen sich daneben, als sie während des Spiels im Gästeblock Pyrotechnik zündeten und diese in Richtung Südtribüne und aufs Spielfeld abfeuerten.

"Wenn gezielt mit Leuchtspurmonition geschossen wird, wird die Grenze zu einer gesunden Fan-Rivalität überschritten", kritisierte Hansa-Boss Michael Dahlmann.

Zuvor hatte schon Dynamos Geschäftsführer Robert Schäfer das Verhalten der Unverbesserlichen verurteilt: "Die Personen, die dafür verantwortlich sind, haben Dynamo Dresden erneut einen Bärendienst erwiesen."

Beide Klubs, die beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Wiederholungstäter gelten, müssen mit Strafen durch den DFB rechnen.

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