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Dynamo Dresden
Dynamo Dresden liegt in der Tabelle mit elf Punkten Vorsprung auf Platz eins © Getty Images

Der souveräne Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden hat auch finanziell allen Grund zur Freude.

Wie der Traditionsverein von der Elbe am Samstag auf seiner Mitgliederversammlung mitteilte, wurde im Geschäftsjahr 2014/15 ein Rekordüberschuss von 3,4 Millionen Euro erzielt.

Dieser resultiere unter anderem aus Sondereffekten wie der Mitglieder-Sonderumlage, den DFB-Pokaleinnahmen und der Faninitiative Schuldentilgung.

Die rund eine Million Euro aus der Sonderumlage der Vereinsmitglieder wird dazu verwendet, das einst rund 7,4 Millionen Euro schwere Darlehen an den ehemaligen Kinowelt-Chef Michael Kölner weiter zu reduzieren.

Bis 2016 soll dieses Darlehen abgelöst sein, dann hätte Dynamo die Fernsehrechte zurückgekauft. Um auch noch den letzten Schritt zu machen, stimmten 93,34 Prozent der anwesenden Mitglieder einer weiteren Sonderumlage für das Geschäftsjahr 2015/16 zu.

Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Robert Schäfer erklärte dazu: "Mit dem Beschluss einer zweiten Sonderumlage hat die Mitgliedschaft ein weiteres Mal gezeigt, dass sie Verantwortung für ihre Sportgemeinschaft übernimmt. Wir werden das Geld zu 100 Prozent für den Rückkauf der Fernsehrechte verwenden und können damit unseren strategischen Weg mit voller Kraft weiter verfolgen."

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