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Fans des 1. FC Magdeburg brennen gegen Dynamo Dresden Pyrotechnik ab
Fans des 1. FC Magdeburg brennen gegen Dynamo Dresden Pyrotechnik ab © Getty Images

Bei den schweren Ausschreitungen rund um das Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden kommen zahlreiche Personen zu Schaden - das Resultat sind über 300 Festnahmen.

Die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord hat nach den Krawallen beim Drittliga-Spitzenspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden (2:2) am Samstag eine erschreckende Bilanz gezogen.

Am Sonntag teilte die Behörde mit, dass 15 Polizisten sowie ein Ordner verletzt wurden.

Es waren 33 Strafanzeigen aufgenommen worden, 19 Personen wurden festgenommen. Darüber hinaus gab es 301 Ingewahrsamnahmen.

Bereits vor Spielbeginn war es zu heftigen Auseinandersetzungen von Dresdner Problemfans mit der Polizei gekommen.

So überrannten Teile der Dynamo-Anhänger, die mit einem Zug angereist und geschlossen zum Stadion marschiert waren, zielgerichtet die Vorkontrolle vor der Arena.

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Offenbar wollten zahlreiche Anhänger ohne Eintrittskarte ins Stadion gelangen.

Im Zuge der Auseinandersetzungen gab es mehrere Verletzte und erhebliche Sachschäden, teilte die Polizei mit.

700 Dresdner Fans wurde der Zutritt zum Stadion verweigert; die Veranstalter sprachen gegen die Krawallmacher ein Hausverbot aus.

Nach Spielende versuchte eine Gruppe von rund 250 zum Teil vermummter Magdeburger Problemfans, zur Dynmao-Fanszene zu gelangen.

Dies konnte nur durch den Einsatz von Pfefferspray und zweier Wasserwerfer unterbunden werden.

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