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Maximilian Beister spielte 14 Mal für die deutsche U21-Nationalmannschaft
Maximilian Beister spielte 14 Mal für die deutsche U21-Nationalmannschaft © Getty Images

Die Zeit von Maximilian Beister in Mainz scheint sich dem Ende zuzuneigen. Nun darf er nicht einmal mehr in der Reserve trainieren. Einen Vorfall bestreitet Beister.

Maximilian Beister scheint beim FSV Mainz 05 einfach nicht glücklich zu werden.

Nachdem er nach dem Leih-Ende zu Saisonbeginn vom TSV 1860 München zurückgekehrt war, konnte er sich im Mainzer Bundesligateam nicht durchsetzen und wurde zur Reservemannschaft versetzt.

Jetzt ist Beister, der sich 2014 während seiner langen Verletzungspause beim Hamburger SV als Erfinder betätigte und mit zwei Freunden den Becher-Teller Snaxcup entwickelte, sogar aus dem Drittligateam geflogen und laut Manager Rouven Schröder vom Spiel- und Trainingsbetrieb freigestellt, und zwar "bis auf Weiteres". "Es gab am Rande eines Spiels einen unschönen Vorfall", sagte Schröder der Bild.

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Laut dem Blatt soll sich U23-Manager Manfred Lorenz über Beisters Lustlosigkeit im Spiel gegen Werder Bremen II beschwert haben. Zudem soll er nach seiner Auswechslung in der 35. Minute unerlaubt das Stadion verlassen haben.

Der 26-Jährige weist die Vorwürfe in der Bild zurück: "Ich habe das Sportgelände nicht verlassen. Und es gab keine Anweisung, dass ich mich auf die Bank setzen sollte – sonst hätte ich das natürlich getan!"

Nun läuft wohl alles auf eine Vertragsauflösung hinaus. "Wir streben eine Lösung an", sagte Schröder und auch Beister hofft, "dass wir eine faire Lösung für beide Seiten finden".

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